Das Haus

> 1723 - 1920
> 1920 - 2019
> 1960 - 2013
> 2020 - 2027

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Säkularisierung und Umnutzung
Nachdem die Schweiz den Juden als letztes europäisches Land 1866 die Bürgerrechte gewährte, verliessen diese nach und nach die Gemeinde Hegenheim. 1920 belegen Gerichtsakten die Aufhebung der Synagoge, da die meisten Juden die Gegend verlassen hatten.

Nach dem Tod des Künstlers Walter Gürtlers, der 50 Jahre in der Synagoge gelebt und gearbeitet hatte, wurde die Liegenschaft 2014 an den Allschwiler Bildhauer und Goldschmied Daniel Chiquet verkauft. Dieser hatte das Potential und die gesunde Substanz des Gebäudes erkannt und machte sich mit viel Enthusiasmus daran, die grosszügigen Räumlichkeiten zu renovieren. Unvorhersehbare Wendungen führten allerdings wenig später dazu, dass Daniel Chiquet sich nach neuen Käufern umsehen musste. 

Um das Gebäude nicht in die Hände von Bauspekulanten geraten zu lassen, gründete er den Verein Synagoge Hegenheim, welcher der Zukunft der alten Synagoge eine Richtung geben sollte. Die Künstlerin Mimi von Moos trat 2016 dem Vereinsvorstand bei und es gelang ihr schliesslich, das Gebäude im Sommer 2019 zu kaufen, um die Fortführung der Vereinsziele zu gewährleisten.