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le ventre ist eine Plattform für zeitgenössisch Relevantes und Experimentelles aus allen Sparten der Kunst und bietet Raum für den Diskurs zu Themen der Gegenwart. Das Haus, eine ehemalige Synagoge aus dem 18. Jahrhundert, steht in Frankreich und gehört zugleich zum Umfeld der Stadt Basel in der Schweiz. le ventre führt auf seine Weise die Geschichte des Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert weiter, welches sich von Beginn an in einem vitalen Bezug zu seiner trinationalen Umgebung befand. Der säulenfreie Saal mit seiner bemerkenswerten Akustik eignet sich besonders für performative Kunst und speziell für jene Kunstwerke, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg am Ort entstehen. le ventre wünscht sich Kooperationen mit Personen und Institutionen, die ebenfalls im trinationalen Kulturraum aktiv sind oder werden wollen. 

 

Das Haus wird zur Zeit renoviert. 
Der Verein le ventre ist bereits mit Konzept und Planung des zukünftigen Betriebs beschäftigt, in dem Künstler*innen eingeladen sind, den grossen Saal für ihre Kunsprojekte zu nutzen und ihn zu bespielen. Der kulturelle Betrieb des Hauses wird in Koordination mit dem Team chez Walter betrieben, ein Format für Soziokultur, Kunst-Vermittlung und inklusive und partizipative Aktionen, dessen Basis sich im Erdgeschoss befindet. Der Betrieb kommt langsam, vorerst noch sehr improvisiert zwischen den Bauphasen ins Rollen. Unter der Rubrik Veranstaltungen werden Sie auf dem Laufenden gehalten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen haben, die Newsletter erhalten möchten oder wenn Sie Mitglied des Vereins werden wollen!

le ventre befindet sich im Aufbau und bereitet sich vor auf die Zeit nach der Renovation die hoffentlich im April 2021 abgeschlossen sein wird.
Date
Time
Event
05.09.2021
10:00–16:00
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 5. September
Die Synagoge Hegenheim ist eine der 5 letzten übrig gebliebenen Landsynagogen aus dem 18. Jahrhundert im Elsass, wo es damals über 180 solcher Landsynagogen gab. Diese ist die Einzige, die verhältnismässig gut erhalten blieb. Sie stellt somit ein wichtiges Zeugnis jüdischer Kultur jener Zeit dar.

Das Dach wurde soeben saniert und wir haben damit begonnen, den Dachboden zu erneuern. Wenn wir die alten Bretter entfernen, finden wir alle möglichen Gegenstände aus jener Zeit, als die Synagoge für Gottesdienste genutzt wurde. Das war bis 1920. Alle Fundstücke, Gebetbücher, Thora-Rollen, Mappas, Kleidungsstücke, Schuhe, Textentwürfe, und Objekte, teilweise nur noch als Fragmente, die wir laufend während der Arbeit im Zwischenboden finden, lagen dort hundert Jahre und länger. Wir werden die Objekte am 5. September in der Synagoge präsentieren. Der Historiker Roger Harmon wird von der jüdischen Geschichte im Elsass erzählen. Er wird auch erklären können, wie die Gegenstände überhaupt in den Zwischenboden gekommen sind. Dieses Jahr haben wir ein gemeinsames Programm mit dem Komitee israelitischer Friedhof Hegenheim gestaltet, welches Sie dem Flyer entnehmen können.



Bilder zum Event
22. / 23. / 29. / 30.05.2021
14:00–19:00
Die Versammlung
14.03.2021
16:10
Holidays from Suicide - eine fantastische Reise mit Iggy Pop, ein Hörstück von Anatol Atonal und Birgit Kempker
17.08.2020
Bühne Heute
Eine Gruppe von Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst verbrachten zusammen eine Woche in le ventre, um die Möglichkeiten der Bühne Heute zu verhandeln. (Fotos © Miriam Wahl)
 

Bilder zum Event
02.11.2019
15:00
Summe-Rundgang
Performance «PM Transmission» von Brendhan Dickerson

Bilder zum Event
01.11.2019
16:00
∑ SUMME
Le ventre ist Teil der ∑ SUMME Performances 2019
Mimi von Moos «An Stelle der Aufmerksamkeit»
16.–19.05.2019
Im Erbe des Lichts
Eine Spurensuche nach Lichtblicken, Lichtbrüchen und Schattenwürfen von Wespi/Luv und Regina Simon.

Bilder zum Event
03.–09.06.2018
Serendipity
Drei transdisziplinäre Installationen von «Inside the Baxter Building» mit Ipek Füsun, Gamelle, Marea Hildebrand, Anni Kaufmann, Flo Kaufmann, Yves Lavoyer, Silvia Studerus, Andrea Willener, Andreas Wiesmann, Michel Winterberg, Kohei Yamaguchi.

Bilder zum Event
07.–13.11.2016
Butoh Off
L’Eros sacré, le corps sacré, l'espace sacré. From November 7–13 2016, close to twenty international Performers, Artists and Dancer's turned the Ancient Synagoge in Hégenheim (FR) into a memorable spectacle. Marguerite Bobey, Brendhan Dickerson, Solam Riondel, Noah Harharah, Lucile Floreal, Caroline Lanz, Saskia Edens, Sten Ferel, Petra Vogt, Sebastian Liljedahl, Zoë Elise Binetti, Irena Kulka, Mario Rotellini, Albrecht Josephy, Daniel Marti, Ania Psenitsnikova & Marianela Léon Ruiz.

Conceptualization and Choreography: Flavia Ghisalberti
Videography & Camera: Daniel Marti / Patrick Feyfar
Synagogue Hégenheim Butoh Off Festival 2016 (The photos below are screenshots of the video)

Bilder zum Event

4 Rue d’Alsace
68220 Hégenheim
France
contact@le-ventre.net